Ramsau








Eine neue Rüstzeit steht im Kalender, und zwar nach Ramsau - Hintersee vom 06.08.-17.08.02


Da heißt es am Tag der Abreise zeitig aus den Federn, treffen 5.45 Uhr Abfahrt 6.45 Uhr.

Wer einmal eine Rüste mitgemacht hat, weiß was geschieht die Busse und Autos beladen, alles muss mit, man rennt hin und her auch manchmal in die quer. Zuletzt kommen die Insassen dran mit ihren Taschen – Brieftaschen und Moneten, diesmal Euros (Teuros).

Wir fuhren in den Süden, unseres geeinten Landes, ins Berchtesgadener-Land durch das Vogtland der Grenze zu, bei uns war noch schönes Wetter, als wir die Grenze zu Bayern überquerten, wurde es neblig und hat und hat gegossen, so als wollten uns die Bayern nicht haben, aber frohgemut ging es dem Ziel entgegen. Als wir kurz vor Berchtesgaden waren, haben wir die ersten Alpen zu Gesicht bekommen, ein wunderbarer Anblick bei Sonnenschein noch schöner.

In Ramsau - Hintersee angekommen, die übliche Zeremonie, Zimmer und Schlafgemeinschaft einteilen, waren schon 15.00 Uhr dort, aber Kaffee gab es keinen. Wie üblich Zimmer und Schränke einräumen, 18.00 Uhr Abendbrot, später noch etwas beisammen.

Mittwoch: 8.00 Uhr Beginn mit stiller Zeit, 8.30 Uhr Frühstück, 10.30 Uhr Vorstellungsrunde in Gruppen, 12.15 Uhr Mittag, bis 15.00 Uhr frei, anschließend ins Kaffee , was ganz in unserer Nähe liegt, ein Kaffe und ein Eisbecher, war gerade gut für uns natürlich gab es auch andere Sachen zum genießen. Abends Spiele gemacht und „Gute Nachtgeschichte“ gehört.

Donnerstag: Frühstück, Bibelarbeit, Mittagessen, später nach Berchtesgaden und Stadtbesichtigung und Museum. Kaffeetrinken durfte auch nicht fehlen. Am Abend eine Hintersee Umrundung gemacht, es war wunderschön. Zum Ausklang Spiele gemacht.

Freitag: 8.00 Uhr Beginn wie üblich, 10.00 Uhr Aufbruch zur Fahrt nach dem Königssee, mit Schiff bis Sankt Bartholome, ausgestiegen, Spaziergang gemacht, später wieder aufs Schiff bis zum Ende des Sees gefahren und zum Ausgangspunkt zurück. Das Echo vom Königssee, was immer auf der Trompete geblasen wird, haben wir drei mal gehört. Eisessen, ein Spaziergang anschließend, vor der Heimfahrt. Nach dem Abendbrot noch ein Spaziergang gemacht, wunderschön.

Sonnabend: Frühstück, Bibelarbeit, Mittagessen, halb zwei Abfahrt ins Berchdesgadener Oberland, schöne grüne Wiesen, weidende Kühe und schöne Fernsicht, dabei ein Kaffe trinken am weges- und Wiesenrand. Das Abendbrot wartete schon auf uns, später noch Spiele gemacht und „Gute Nachtgeschichte“ gehört, so ging wieder ein schöner Tag zu Ende.

Sonntag: Kirchgang nach Ramsau, schöne Kirche, dann Mittagessen bis dreiviertel drei frei, dann in unser beliebtes Kaffee , wo man gutes Eis schlecken kann, Kaffee und Kuchen ebenfalls. Am Abend viertel vor acht Dias - Video über den Watzmann und seine sieben Kinder, schöne Bergwelt.

Montag: Nacht und Tag viel Sturm, Arbeit, Unterhaltung, Mittagessen, Unterhaltung, Nachmittag Kaffe trinken , Kuchenessen und Eisschlecken im Hause. Später Basteln, Spiele gemacht.

Dienstag: Bibelarbeit, Mittagessen dreiviertel zwei nach Berchdesgaden ins Museum, über die schreckliche Zeit, unter der Führung von Hitler – junge Menschen haben Bedarf , es einmal zu sehen. Abend verlief wie üblich, Spiele, Gute Nacht Geschichte u.s.w..

Mittwoch: Abfahrt dreiviertel zehn ins Bgl. Mit Seilbahn zum Predigtstuhl, weite Sicht in die Bergwelt. Anschließend ins Glasbläsermuseum mit Vorführung später Bummel durch Bad Reichenhall, ein Kurbad wirklich für Reiche aber eine schöne Stadt. Zum Aisklang des Tages, Abendbrot, Video und Spiele.

Donnerstag: Frühstück, Bibelarbeit, Mittag, und Pause bis dreiviertel zwei Abfahrt zur Rossfeld-Höhenring-Straße eine berauschende Fahrt immer höher und höher mit vielen Kurven rechts und links herum. Mautgebühr mussten wir auch bezahlen, weil wir ja schon ein Stück in Österreich waren, aber die Auffahrt hat sich gelohnt, so etwas bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Wir waren in 1600m Höhe. Die gesamte Bergkette des Watzmann mit seinen 7 Kindern reicht bis ins Dachsteingebiet, alles auf einmal und bei halbwegs klarer Sicht , so etwas vergisst man nicht so leicht. Ab Acht Uhr, bunter Abend, gespielt und geplaudert.

Nun kommt auch schon der vorletzte Tag unserer Reise auf uns zu.

Freitag der 16.08. Frühstück, die letzte Bibelarbeit , Zeit zum Koffer vorpacken, halb drei noch mal in unser beliebtes Kaffee zum Eisschlecken und andere leckere Sachen. Halb vier war Rudern auf dem Hintersee angesagt, gemischte Besatzungen mit großer Freude und Spaß dabei, es wurde auch mal ein bisschen gespritzt, ein paar Zuschauer am Ufer gab es auch. Acht Uhr Abschiedsfete am See bei Lichterglanz, ein Licht schwamm auf dem See und entfernte sich immer mehr. Es wurde gegrillt und weitere leckere Sachen angeboten. Am späten Abend konnten wir auch noch ein Alpenglühen an den Bergspitzen und rosa rote Wolken bewundern die sich im See spiegelten, einzigartig schön. Als die Geisterstunde anbrach, sind wir aufgebrochen, es war höchste Zeit.

Samstag der 17.08. der Tag zum Abschiednehmen ist da, Koffer fertig packen, raustragen in den Autos verstauen. Letztes Frühstück einnehmen, in den vorbestimmten Autos. Zehn Uhr Abfahrt, nun geht es wieder der Heimat zu. Unterwegs umladen bei kräftigen Regen, nicht gerade angenehm. Alles gut gelaufen. Ein Dankeschön gilt wieder allen die dazu beigetragen haben, dass wir diese schöne Rüstzeit erleben durften.

Danke, Danke, sagt nochmals für Alles was wir mit Gottes Hilfe und Schutz erleben konnten, mit einem fröhlichen Berg Heil.

Eure Elfriede Fritzsche