Advent und Weihnachten.
Sie finden statt.

Mit Sicherheit.

Unsicher nur, wo und wie.

Weihnachtsmärkte,
Weihnachtsfeiern,
Lichterfahrt, Bergparaden,
Konzerte, Hutzenstube,

Weihnachtsgottesdienst und Krippenspiel …
Menschen dicht gedrängt.

Das alles gehört dazu.
Unverzichtbar!
Unbedingt!

Noch eine Jahr in aller Stille …
NEIN!

Vielleicht doch?!
Um unser aller willen.
Um des Lebens willen.

Wir müssen nicht auf alles verzichten.
Manches wird möglich sein.
Mit Vernunft und der nötigen Vorsicht.
Mit Rücksicht und Augenmaß.

Advent und Weihnachten

- eine stille Zeit …
Zeit der Einkehr.
Eine Zeit fürs Herz …
herzliche Zeit.

 

Offene Herzen für Menschen in Not.
Ein offenes Herz für das,

was lange schon in uns auf Antwort drängt.

Advent,
Gott sagt uns sein Kommen an.

Er kommt, um heil zu machen.
Er kommt, um Mut zu machen.
Er kommt, die Dunkelheit hell zu machen.

Gott kommt zu uns.
Zu denen, die am Rande stehen.
Abgetan. Abgestempelt.

Von der Mehrheit übersehen.
In die Stille.

In die Dunkelheit.

Die junge Frau Maria hört:
Fürchte dich nicht.
Dich, dich meine ich!

Du wirst ihn tragen -

den Heiland der Welt,
unter deinem Herzen.

Fürchte dich nicht!
Mut wirst du brauchen für den Weg

über Stock und Stein.
Lang und beschwerlich.

Nicht alle werden verstehen.

Ein Kind - das Heil der Welt?!

Nur ein Kind. Arm und verletzlich.

Auf Heu und Stroh. In einem Stall.

Ein Kind - hilflos und gefährdet.
Schutzbedürftig und angewiesen.

Nicht lebensfähig ohne die Liebe.

Und doch voller Lebenssehnsucht
und Lebenskraft, die auf Entfaltung drängen.


Ein Kind -
den Eltern fordert es alles ab.

Besonders hier.
In einem Stall.
Keine helfenden Hände.
Ochs und Esel schauen zu,
wie zwei Menschen ringen

um das Leben,
das ans Licht will

und in die Welt drängt.
Und über allem Gottes:
Fürchte dich nicht!


Sein Ruf auch an uns.
„Fürchtet euch nicht!
Ich bin da.

Mitten im Dunkel bin ich das Licht.

Wo die Liebe wohnt,
wird die Sorge zur Tat.

Der Stall zum Palast.

Ort der Freude
für die, die nicht viel zu lachen haben.

 

Advent - sehnsuchtsvolles Warten,

auf den, der versprochen hat:
Ich bin da.

Weihnachten -

freudiges Erkennen:

Gott ist da.

Advent und Weihnachten finden statt.

Ganz sicher.
Unsicher nur, wo und wie.

Machen wir uns auf den Weg.

Lassen wir uns überraschen.

Ermutigt von Gott:
„Fürchtet euch nicht!“

Eine gesegnete Advent- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen Pfarrerin Steffi Stark.

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