Begegnungen – sie gehören zu unserem Alltag. Jeden Tag treffen wir unterschiedliche Menschen, mal mehr mal weniger. Ob von Angesicht zu Angesicht, übers Handy oder Telefon, im Supermarkt, auf der Straße, zuhause. Wir sehen bekannte und fremde Gesichter. Begegnungen sind der Anfang für einen Austausch und für ein Miteinander. Nicht umsonst gibt es deshalb auch hier im CKV Begegnungsnachmittage, an denen man ins Gespräch kommen kann. Auch die Rüstzeiten laden zu Begegnungen ein und standen diesen Sommer deshalb auch unter dem Motto: Begegnungen – mit Gott, anderen Menschen und mir selbst. Genau wie unser Alltag ist nämlich auch die Bibel voll von Begegnungen. Hier sind aber weniger Begegnungen zwischen Menschen im Vordergrund. Stattdessen geht es darum, wie Gott uns Menschen begegnet. Gott macht dabei keine Unterschiede: Gott begegnet allen Menschen ganz unvoreingenommen. Gott achtet also nicht darauf, wie wir aussehen, wie schlau wir sind, was wir schon alles geschafft haben, wen wir lieben, wie wir unser Leben gestalten. Gott begegnet jedem und jeder. Dieses barmherzige Verhalten ist für uns vielleicht manchmal nicht zu verstehen und trotzdem fordert Gott das genauso von uns. Diese Forderung klingt auch in der Jahreslosung an: Seid barmherzig, wie auch euer Gott barmherzig ist! (Lukas-Evangelium 6,36) Dieser Bibelvers begleitet uns nun schon ein paar Monate und eventuell hast du ihn schon gar nicht mehr richtig im Kopf gehabt. Doch gerade in diesem Monat ist er besonders wichtig: am 26.09.2021 sind nämlich Bundestagswahlen. Vielleicht fragst du dich nun, was das mit dieser Andacht, dem CKV und der Jahreslosung zu tun hat. Hier in Deutschland haben wir das Privileg, uns an der Politik beteiligen zu können. Wir haben eine Stimme und können sie mit zwei Kreuzen auf dem Wahlzettel zum Ausdruck bringen. Wir können uns als Christinnen und Christen einbringen und für eine barmherzige Welt eintreten. Unsere Wahlbeteiligung kann Begegnungen zwischen ganz unterschiedlichen Menschen ermöglichen. Hetze, Hass und Ausgrenzung hat keinen Platz in einem barmherzigen Umgang, so wie Gott es uns vormacht und auch von uns fordert. Mit unseren Stimmen bei der Bundestagswahl können wir also Gottes Aufforderung folgen, barmherzig zu sein. Statt Ablehnung und Anfeindungen können wir ein barmherziges Miteinander stärken. Auch du hast eine Stimme. Nutze sie, bringe dich ein in unsere bunte Gesellschaft. Folge Gottes Auftrag, barmherzig zu sein.

Gottes barmherzigen Segen und bereichernde Begegnungen wünscht dir

Catharina Bluhm

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